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MATERIALFLUSS-STEUERUNG FÜR HÖCHSTE ANSPRÜCHE MIT SAP TRM

IGZ Referenzen: hülsta Standort

hülsta, einer der weltweit renommiertesten Markenmöbel-Hersteller, nimmt auch bei der Steuerung seiner Logistikprozesse eine führende Rolle ein.
Die Software dazu kommt von SAP: 
SAP Logistics Execution System (SAP LES), eine Kernkomponente von mySAP Supply Chain Management, (mySAP SCM) überzeugt mit schnellen Antwortzeiten und einer durchgängigen Warenverfolgung. 

  

Haute Couture für zu Hause: Seit Jahrzehnten steht die Marke hülsta für höchste Produktqualität, Funktionalität und Langlebigkeit. Innovative Möbelprogramme liefert das in Stadtlohn ansässige Topunternehmen in die ganze Welt.

Dem Standort Münsterland ist hülsta treu geblieben. Fertigungsstätten befinden sich in Stadtlohn sowie in Ottenstein, Heek und Herzebrock-Clarholz.

Produzierte Möbel werden zunächst auf Corletten im jeweiligen Fertigwarenlager gepuffert und an das Distributionszentrum der Service Logistik Company (SLC), ein hülsta-Schwesterunternehmen, übergeben. Hier werden auf einer Lagerfläche von 13.600 m2 pro Woche 700 bis 800 Tonnen Möbel umgeschlagen und in 80 bis 100 Touren an Abnehmer in Deutschland und Europa geliefert. Die Mitarbeiter von hülsta sorgen im Dreischichtbetrieb für einen reibungslosen Ablauf.

IGZ Referenzen: hülsta Scanner

Von der Wareneingangserfassung mittels Funkscanner über die Einlagerung und Kommissionierung bis hin zur datenfunkgestützten Verladung arbeiten Fertigwarenlager und Distributionszentrum mit richtungsweisender Technologie.

„In beiden Anwendungsbereichen kommen sowohl Handling Unit Management als auch direkter Datenfunk über die SAPConsole zum Einsatz und gewährleisten eine papierlose lagerinterne Bearbeitung aller Warenbewegungen“, erläutert der IT-Leiter bei hülsta die umfangreichen Optimierungsmaßnahmen entlang der Logistikkette.

Highlight des Datenfunks: Akustische Signale informieren den Lagermitarbeiter, wenn sich alle Möbelteile des Kommissionierauftrags auf der Corlette befinden beziehungsweise ein Bearbeitungsfehler vorliegt.

Während hülsta in den Produktionsversorgungslagern das SAP Logistics Execution System (SAP LES) zentral einsetzt, entschied man sich im Distributionszentrum für die dezentrale Variante mit dem Task & Ressource Management (TRM), einer neuen Funktionalität von SAP LES. Der dezentrale Einsatz von SAP LES sichert einerseits Release-Unabhängigkeit vom zentralen ERP-System und gewährleistet gleichzeitig eine hohe Performance. Als erste SAP Anwender in Deutschland setzen hülsta und SLC TRM zur Materialflussoptimierung ein. „Da wir Pilotkunde waren, erfolgte die Implementierung in enger Zusammenarbeit mit den SAP Entwicklungsabteilungen“, erklärt der IT-Leiter und ergänzt: „Der gemeinsame Erfolg begründet sich in der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen und der kompetenten Umsetzungsunterstützung durch den erfahrenen Lagerlogistikspezialisten IGZ, Falkenberg.“

Das Task & Ressource Management bildet das Lager als geographisches Koordinatensystem ab und ermöglicht eine exakte Verfolgung und Optimierung des Lagerprozesses. Sämtliche Aktivitäten und zugehörigen Ressourcen lassen sich äußerst effizient und anforderungsorientiert steuern. Ein Blick auf die Feinstrukturen verdeutlicht dies: Im Wareneingang und bei der Einlagerung wird beim Anlegen eines Transportauftrags eine Task erzeugt, mittels Scannen der Nachbar-Corlette quittiert und so die exakte Position jeder Corlette festgehalten. In Echtzeit plausibilisiert das TRM bei Einlagerquittierung die tatsächliche physische Entfernung zwischen erfasstem Corletten-Barcode und Ziellagerplatz, wodurch Einlagerfehler minimiert werden. Im Warenausgang wird über den Tourenmonitor eine operationale Task erstellt, die Verladung freigegeben und den betreffenden Mitarbeitern zugewiesen. Als nächster Schritt wird mit dem TRM die Wegeoptimierung im Lager durch Doppelspiel und dynamische Ressourcenzuordnung realisiert.

„Mit der Einführung von SAP LES haben wir einen entscheidenden Schritt zur nachhaltigen Produktivitätssteigerung im Logistikbereich vollzogen“, misst der IT-Leiter der neuen Lösung besondere Bedeutung zu. Nach der erfolgreichen Implementierung befindet sich der Roll-out für ein weiteres Distributionszentrum und weitere Produktionslager bereits in der Planung.

  • Operative Unterstützung sämtlicher Logistikprozesse in den Fertigwarenlagern und im Distributionszentrum (Wareneingang - Einlagerung - Kommissionierung - Warenausgang)
  • Durchgängige Warenverfolgung der Möbel-Einzelteile mittels Handling Unit Management und direkter Datenfunk-Anbindung über SAPConsole
  • Task & Ressource Management mit Wegeoptimierung und dynamischer Ressourcenzuordnung für die Materialfluss-Steuerung

„Unser Anspruch ist, bestellte Ware termingerecht und kosteneffizient an unsere Kunden auszuliefern. Dafür sind hochperformante Materialfluss- Steuerungs- und Informationssysteme eine unverzichtbare Voraussetzung.“

hülsta-werke

Key Facts

SOFTWARE

  • SAP Logistics Execution System (SAP LES)


ANZAHL USER

  • 20 zentrales SAP LES
  • 35 dezentrales SAP LES


DATENFUNKSYSTEM

  • Intermec Technologies