Hamberger

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Anspruchsvolle Migration in hochautomatisiertem Logistikzentrum

Hamberger in Thansau | IGZ

Durch Leistung überzeugen – das ist das Motto der Hamberger Logistik. Um die Zukunftssicherheit und Leistung auch für die nächsten Jahre sicherzustellen, entschied sich Hamberger für die stufenweise Ablösung der Lagerverwaltungs- und Materialfluss-Altsoftware sowie Steuerungsebene für Kommissionierroboter im HLSC (Hamberger Logistik und Service Center).

Hamberger entschied sich für SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM).

Auf diese Weise wurden Schnittstellen reduziert. Eine reibungslose Einbindung der Steuerungs-ebene in die neue IT – sowie die Einbringung der Intelligenz aus dem Altsystem und beteiligter Verantwortlicher in der Logistik waren wichtige Ziele und Erfolgsbarometer des erfolgreichen Umstellungsprojektes.

Aufgrund eines robusten und effizienten Migrationskonzeptes zur Absicherung der Hochverfügbarkeit des Logistikbetriebes hat Hamberger IGZ das Vertrauen für die Umsetzung geschenkt.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Als Familienunternehmen und Traditionsbetrieb mit Innovationsgeist produziert die Hamberger Industriewerke GmbH Parkett-, Kork-, Linoleum- und Laminatboden und deckt innerhalb der Hamberger Firmengruppe des Weiteren die Bereiche Sports Flooring, Sanitary, Sägewerk sowie Land- und Forstwirtschaft ab.

Mit ca. 1.650 Mitarbeitern setzt die Firmengruppe jährlich über 260 Mio. Euro um. Zur Lagerung von Laminat- und Parkettböden im HLSC in Thansau wird ein ACWLager (Automatic Compact Warehouse) betrieben. Das 130m lange und 35m hohe, automatische Palettenlager bietet auf 19 Ebenen Platz für etwa 30.000 Europaletten.

Für die Konfektionierung von Palettenware werden für bestimmte Bereiche Kommissionierroboter eingesetzt. Die derzeitige Logistikanlage wurde 2000 in Betrieb genommen. Eine Erweiterung um eine automatische Palettenanlage für die Kommissionierung wurde 2010 durchgeführt.

Das komplexe Paletten-Automatiklager „ACW“ war mit einem proprietären LVS/MFR ausgerüstet und wurde aus SAP WM mit Aufträgen versorgt. Nach dem Rückzug des Softwareherstellers aus dem ACW Geschäft gab es keine Weiterentwicklungen mehr. Die Risiken im Support, Abhängigkeiten vom Softwareanbieter, Steuerungsanbieter und von Einzelpersonen stieg permanent an. Die Risiken durch eine Vielzahl von Schnittstellen steigerten sich kontinuierlich.

Hamberger entschied sich nach einer erfolgreichen Einsatzanalyse mitIGZ für eine stufenweise Vereinheitlichung und Migration der Software mit SAP EWM/MFS und Direktanbindung aller Technikkomponenten (SPS) in 3 Steps, im laufenden Betrieb. Seit Ende 2013 bestätigt sich die Leistungsfähigkeit von SAP EWM/MFS im Produktivbetrieb.

SAP EWM: Lagerverwaltung

  • Produktionsver/-entsorgung im Mehrschichtbetrieb
  • Handelsbelieferung
  • Chargenführung
  • Anbruchpalettenverwaltung
  • man. Regallager mit Nachschubsteuerung
  • FIFO-Prinzip

SAP EWM: Automatische Kommissionierung

  • Zwei Kommissionierroboter
  • Direkte SPS Ansteuerung
  • Lagenmuster in SAP EWM
  • Paternosterlagerung
  • LE-TRA Versand-Integration

SAP EWM: Materialflusssteuerung

  • Mischkanalverwaltung im Kanallager
  • Dynamisches Routingkonzept
  • Ressourcensteuerung (inkl. Fahrzeuge, Fördertechnik, Heber)
  • Autom. LKW-Entladung und WE-Vereinnahmung
  • Emulationstool für Kopplung Anlagentechnik mit SAP EWM/MFS vor Produktivnutzung der 3 Migrationsstufen
  • Ausprägung > 20 individuelle Arbeitsplatzdialoge
  • Vorausberechnung der Bestückung für Versandbahnen
  • Umfangreiche Anlagenleitstand-Monitoring-Funktionen, KPIs
  • Vollständige SAP EWM/MFS Prozessabdeckung vom Wareneingang bis zum Versand
  • Steuerung automatisches Paletten-Kanallager inkl. Heber und umfangreicher Fördertechnik auf 2 Ebenen
  • Umfangreiche Umreifungs- und Verpackungstechnik im Warenausgang
  • 25% Leistungssteigerung der ACW Fahrzeuge
  • Steigerung des Durchsatz durch dynamisches Routingkonzept
  • Es ist nun eine kapazitive Belegung der Förderstrecken möglich‚‚
  • Reduzierung Systeme / Schnittstellen
  • Flexible Transportwege im Havariefall
  • Rückbau von Dialogen außerhalb des SAP Standard konnte durchgeführt werden
  • Absicherung des Migrationskonzepts durch Simulation
  • Vereinfachung der Systemlandschaft

„Wir konnten bereits in den ersten Tagen Live-Betrieb des ersten Migrationsschritts Verbesserungen erzielen. Einer der wichtigsten Aspekte bei der Umstellung im laufenden Betrieb waren die Tests und die Unterstützung durch geeignete Tools!“


Tim Wohlenberg, Leiter Logistik & Servicecenter
Hamberger Flooring GmbH & Co. KG

SAP EWM bei Hamberger Industriewerke GmbH

Hamberger entschied sich nach einer erfolgreichen Einsatzanalyse mit IGZ für eine stufenweise Vereinheitlichung und Migration der Software mit SAP EWM/MFS und Direktanbindung aller Technikkomponenten (SPS) in 3 Steps, im laufenden Betrieb. Seit Ende 2013 bestätigt sich die Leistungsfähigkeit von SAP EWM/MFS im Produktivbetrieb. Erfahren Sie mehr darüber in folgendem Video:

Key Facts

STANDORT

  • Thansau

KENNZAHLEN

  • Gesamt 16 SPS Steuerungen
  • Wareneingang:

    • 600 Paletten pro Tag (3 Schicht)
    • Bis zu 50 Pal. pro Std.

  • Warenausgang:

    • 800 Paletten pro Tag (2 Schicht)
    • Bis zu 50 Pal. pro Std.

  • Ca. 30 LKW pro Tag

ACW-Palettenlager:

  • Stellplätze: 29.736
  • Heber: 6x
  • Palettenfahrzeuge: 19 (Trolleys)
  • 2.012 Kanäle (10fach / 16fach / 20fach tief)

    • 1.025 schmale Kanäle mit 14.960 Stellplätzen
    • 987 breite Kanäle mit 14.776 Stellplätzen

  • 85% Lagerfüllgrad

RBG-Kommissionierung:

  • 260 Stellplätze
  • 6 Kommiplätze