Gerolsteiner

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SAP Produkt

  • SAP LES/WM
  • SAP Console
  • SAP HUM
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STAPLERPOSITIONIERUNG MIT RFID

Am Mineralwassermarkt ist Gerolsteiner Deutschlands Nummer 1 und gibt auch in Bezug auf die Lagerlogistik eine innovative Bestmarke vor.

Als Lagerverwaltungs- und Palettenverfolgungssystem entschied sich Gerolsteiner für eine Kombination aus SAP LES (SAP Logistics Execution System), RFID-Ortung und automatischer Scan-Funktion beim Anfahren von Paletten.

Dadurch wurde eine automatisierte und vollständige Transparenz von Ladungsträgerbewegungen sichergestellt und die Anforderungen der EU 178/2002 erfüllt – ohne an Effizienz zu verlieren.

Die Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG ist im deutschen Gesamtwassermarkt die Nummer 1 und vertreibt als größter Mineralwasser-Exporteur Deutschlands seine Produkte weltweit in 25 Länder.

Gerolsteiner Mineralwasser wird direkt am Quellort Gerolstein in der Vulkaneifel abgefüllt und darf damit den Namen „natürliches Mineralwasser“ tragen. Nur so kann die ursprüngliche Reinheit ohne Verfälschung und Verunreinigung garantiert werden.

Gerolsteiner bedient dabei alle relevanten Mineralwassersegmente in unterschiedlichen Verpackungsvarianten. Streng orientiert am Konsumentenwunsch schöpft das Unternehmen aus der Vulkaneifel alle Möglichkeiten der eigenen Innovationskraft voll aus. Produkte wie Gerolsteiner Sprudel, Gerolsteiner Stille, Gerolsteiner Naturell, Apfelschorle, Fit. Lemon Fresh und St. Gero Heilwasser erfreuen sich der täglichen Beliebtheit.

Wer wie Gerolsteiner in saisonalen Spitzenzeiten bis zu 600 LKW an einem Tag belädt, hat nicht die Zeit, jede Palette mit Handscannern einem Kundenauftrag zuzuordnen.

Aufgrund der Anforderungen zur chargengenauen Rückverfolgung von Ladungsträgern (EU 178/2002) suchte Gerolsteiner deshalb nach einer Lösung, die sowohl die Rückverfolgung gewährleistet als auch den Lagerdurchsatz nicht gefährdet.

Die Entscheidung fiel auf ein automatisches Staplerpositioniersystem in Verbindung mit einer automatischen Scan-Identifizierung von Paletten. Mit der Kombination aus SAP LES (SAP Logistics Execution System), RFID-Ortung und automatischem Scanning hat Gerolsteiner sein Ziel bestens erreicht.

  • SAP R/3 LES mit WM, Rel. 4.6c Logistics-Execution-System (zentrales LES)
  • Einführung von SAP Warehouse Management (SAP WM), Ablösung beleggestützter Lagerverwaltung
  • Dokumentation des Warenflusses über Auslesen von Staplerbewegungen (RFID-Ortung)
  • Dokumentation in SAP WM (SAP Warehouse Management), welche Paletten zu Entnahmeblöcken zusammengefasst wurden
  • Bestätigung der aufgenommenen Paletten-Blöcke direkt in SAP WM (SAP Warehouse Management)
  • Online-Kommunikation via SAP Console (Staplerterminals, Handhelds)
  • Zentrales SAP LES (SAP Logistics Execution System)
  • RFID-Ortung (Transponder im Hallenboden, RFID-Antenne an der Unterseite der Stapler)
  • Stapler-Touchscreen-Terminals und autom. NVE-Scan beim Anfahren von Paletten (Ultraschallsensor)
  • Zukunftssicherheit durch SAP Standardsoftware (ohne LVS-Subsysteme)
  • Volle Transparenz über alle Materialflüsse im Lager
  • Umfassende Chargenverwaltung durch Handling Unit Management
  • Erfüllen der EU-Auflagen 178/2002 ohne Verlust von Produktivität
  • Online-Buchungen von Bestandsbewegungen
  • Einfache Dialoge für Quittierung von Palettenentnahmeblöcken
  • Qualitätssteigerung durch elektronische Verladekontrolle
  • Zeitersparnis durch automatisierte Scanvorgänge
  • 100%ige Leserate (auch bei 25km/h Staplergeschwindigkeit oder nassem Hallenboden)

SAP WM (SAP Warehouse Management) SAP Console: DATENFUNK

  • Stapler mit graf. Terminals (SAP GUI)
  • Handhelds mit text-basierten Terminals
  • Pick + Pack-Abwicklung bei Kistenkommiss
  • Transpondergestützte Paletten-Gruppierfunktionen
  • Blockweise Paletten-Entnahme


SAP HUM (SAP Handling Unit Management): CHARGENRÜCKVERFOLGUNG

  • Vollautom. Palettenidentifizierung durch an den Staplern montierten Sick-Scannern
  • Systemgestützte Werkumlagerungsprozesse
  • Transpondergestütze Verladeplatzverwaltung
  • Autom. Verladekontrolle durch Tor-PC mit Laserscanner


SAP WM (SAP Warehouse Management): STAPLERPOSITIONIERUNG

  • Paletten-Identifikation der Übergabestellen aus Produktion mittels Transponder
  • Mehrfachpalettenaufnahme (4-fach, 6-fach) und Identifizierung
  • Automatische Lagerplatz-ID über Transponder (RFID)
Key Facts

STANDORT
2 Standorte in Gerolstein

KENNZAHLEN

  • 7 Mio. hl Jahresabsatz
  • 9.000 Pal. Absatz pro Tag
  • 50.000 Palettenstellplätze gesamt
  • bis zu 400 Paletten pro Blockzeile
  • bis zu 600 LKWs tägl. WA
  • 2.500 Glas-Röhrchen mit RFID-Transponder im Hallenboden
  • 15 Produktionsabnahme Stellen
  • ca. 30 Stapler (4-fach, 6-fach Stapler)
  • ca. 10 Handhelds


MEILENSTEINE

  • Hardware-Auswahl, Teststellung Mai/Juni 2004
  • Planungsphase Juni 2004 - August 2004
  • Implementierung Sept. 2004 - Dezember 2004
  • Test und Probebetrieb, Januar 2005 - März 2005
  • Go-Live: April 2005

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