DMK Deutsches Milchkontor

Kompetenz

  • SAP WAREHOUSING
  • SAP MANUFACTURING

Branchen

  • Lebensmittel

SAP Module

  • SAP EWM
  • SAP MII
  • SAP MFS

DURCHGÄNGIGE SUPPLY-CHAIN-EXECUTION MIT SAP EWM UND SAP MII

Die Deutesches Milchkontor GmbH mit Sitz in Zeven entstand durch Zusammenschluss von HUMANA und Nordmilch. Die Gruppe zählt zu den TOP Milchverarbeitern Deutschlands.
An zehn Produktionsstandorten betreibt DMK automatische und manuelle Läger sowie Shop-Floor-Lösungen, für die verschiedenste Lagerverwaltungs- und Lagersteuerungssysteme bzw. MES-Eigenentwicklungen eingesetzt wurden. Eine derart proprietäre und heterogene Systemlandschaft war nicht mehr zukunftsfähig.

Aus diesem Grund schuf DMK mit Unterstützung von IGZ an einem Standort im Rahmen eines Pilotprojektes eine tiefe und durchgängige Prozessintegration mit SAP EWM (Extended Warehouse Management) und SAP MII (Manufacturing Integration and Intelligence).

Das Resultat: Reduktion der Systemvielfalt und -komplexität für ein wirtschaftliches Roll-out der Werksprozesse mit SAP EWM und SAP MII, wobei das neue System als Prototyp für die weiteren Standorte vorgesehen ist.
 

Untergliedert in neun strategische Geschäftseinheiten und sechs Vertriebsgesellschaften nimmt die DMK Unternehmensgruppe Platz 2 unter den in Deutschland ansässigen Milchverarbeitern ein. Neben Milchbasisprodukten, Joghurts, Desserts sowie Eis- und Käsespezialitäten stellt DMK an zehn Produktionsstandorten auch Nahrungsergänzungsmittel, Traubenzuckerkomprimate, diätetische Lebensmittel und Industrieprodukte her. Im Handel ist das Unternehmen insbesondere aufgrund der unter dem Markennamen HUMANA vertriebenen Säuglings- und Baby-Folgenahrung bekannt. Weitere Marken der DMK Unternehmensgruppe sind Ravensberger, Sanobub und Osterland. Darüber hinaus betreibt die DMK Unternehmensgruppe drei Auslandstochtergesellschaften in Italien, Spanien und Portugal sowie eine Repräsentanz in Moskau. Der DMK-Konzern beschäftigt rund 3.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2008 einen Gesamtumsatz in Höhe von 3 Mrd. Euro. Jährlich verarbeitet die DMK Unternehmensgruppe rund 3 Mio. Tonnen Milch, die von etwa 5.000 Milcherzeugern geliefert wird. Das Einzugsgebiet der DMK-Milchlieferanten erstreckt sich überwiegend über die norddeutschen Bundesländer bis in den hessischen Raum.

Konzernweit betrieb die DMK Unternehmensgruppe bis zum Jahr 2009 fünf automatisierte Läger sowie weitere vier manuelle Läger mit jeweils individuellen Lagerverwaltungssystemen. Eine einheitliche Datenführung war damit nicht gegeben. Weiterhin boten diese individuellen Systeme keine Perspektiven bezogen auf die sich schnell verändernden Anforderungen des Handels und die zunehmende Komplexität in der Warenwirtschaft. Softwareanpassungen waren nicht mehr durchführbar.

Um die Systemvielfalt und Schnittstellen-Komplexität durch höhere Integration in einer Ein-System-Landschaft zu reduzieren, entschied sich DMK für die Einführung einer fortschrittlichen und leistungsfähigen Standardsoftware. Nach der gemeinsam mit IGZ durchgeführten Einsatzuntersuchung entschied sich DMK für den Einsatz von SAP EWM und SAP MII als Standardmodule in der Distributions- und Produktionslogistik.

Mit Unterstützung von IGZ wurden zunächst die proprietären Systeme am Standort Coesfeld binnen Jahresfrist während des laufenden Betriebs durch SAP EWM und SAP MII abgelöst und erfolgreich produktiv genommen. Somit profitiert DMK heute von der tiefen Integration der Distributions- und Produktionsprozesse in das konzernweite SAP ERP.

SAP EWM (SAP Extended Warehouse Management): LAGERVERWALTUNG

  • Autom. gesteuertes Einlaste der Kommissionieraufträge
  • Abarbeitung der Kommissionieraufträge mit browserbasierten SAP ITSmobile-Terminals
  • Datenfunkgestützte, sequenzgerechte Versandbereitstellung


SAP MFS (SAP Material Flow System): HRL-STEUERUNG

  • Vollautom. Wareneingang aus Produktion
  • Vollautomatische Produktionsversorgung
  • Steuerung Satellitenlager (9-fach tief) mit Shuttle, Lastenaufnahmemittel sowie getrennter Ein- / Auslagerung
  • Autom. und sequenzgerechte Versandbahnbereitstellung


SAP MII (SAP Manufacturing Integration and Intelligence): PRODUKTIONSANBINDUNG

  • Verwaltung autom. Fertigungslinien
  • Datentransferierung und Avisierung Fertigwarenpaletten durch SAP MII an SAP EWM
  • Rückmeldung SAP EWM an SAP MII über Paletteneinlagerung
  • Etikettierung und Verwiegung
  • SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM)
  • SAP MII (Manufacturing Integration and Intelligence)
  • Direkte Anbindung RBG- und Fördertechnik-SPSen an SAP EWM integriertes SAP MFS
  • Echtzeit-Telegrammverkehr zwischen SPSen und SAP EWM
  • Direkte Produktionsanbindung Wiegesystem an SAP MII
  • Etikettendruck aus SAP EWM
  • Direkter SAP Datenfunk mit SAP EWM-Dialogen auf Datenfunkterminals in der Kommissionierung
  • Transparente Bestandsführung und exakte Chargenrückverfolgung
  • Direkte Produktionsanbindung – verschiedene Linien im Dauerbetrieb
IGZ Referenzen: backaldrin Paletten-HRL
  • 12 RBG SPS-Steuerungen Typ Siemens SIMATIC S5
  • Etikettiersysteme
  • Wiegesysteme
  • Mobile Handheldterminals (Bereich Kommissionierung)
  • Zukunftsfähigkeit und Investitionsschutz durch Einsatz SAP Standardsoftware
  • Bestmögliche SAP Lösung durch Direktkopplung SAP EWM - SPS und Einsatz SAP MII
  • Kostenersparnis durch Entfall Software-Wartungsverträge
  • Unabhängigkeit von externen Anbietern durch Aufbau eigenes SAP Know-how
  • Flexibilität in Bezug auf ggf. notwendige Prozessneuausrichtungen

„Trotz hoher Prozessvielfalt und Komplexität bei der Technikintegration konnten wir mit Unterstützung von IGZ unser Gesamtsystem schlank und beherrschbar gestalten.“

Deutsches Milchkontor

Key Facts

STANDORT

  • Coesfeld


KENNZAHLEN

  • Autom. Paletten-HRL mit 1.000 Stellplätzen, 2 RBGs, einfachtiefe Lagerung
  • Autom. Satellitenlager mit 500 Kanälen, 4.500 Stellplätzen, 10 RBGs, neunfachtiefe Lagerung
  • Automatische Etikettierung im Wareneingang
  • Sequenzgerechte Versandbereitstellung
  • Autom. Produktionsanbindung mit 800 Paletten/Tag Leistung
  • Datenfunk-Kommissionierung


SONSTIGE KENNZAHLEN

  • 24h-Betrieb an 365 Tagen/Jahr
  • Hochverfügbarkeitsanlagen

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