Backaldrin

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MIT SAP LES / TRM IM NEUEN PALETTEN-HOCHREGALLAGER FÜR WEITERES WACHSTUM GERÜSTET

In Gestalt eines hoch modernen und automatischen Paletten-Hochregallagers setzte die backaldrin Österreich GmbH im oberösterreichischen Asten im Jahr 2008 ein weithin sichtbares Zeichen für das anhaltende Unternehmenswachstum.

Damit auch die Verwaltung der Bestände und die Steuerung der Logistikprozesse mit diesem Wachstum Schritt halten können, vertraut backaldrin auf eine durchgängige, in SAP integrierte Lagerlogistik-IT. Das oberösterreichische Unternehmen profitiert somit auch bei den lagerlogistischen Abläufen von den vielfältigen Vorzügen einer releasefähigen und zukunftssicheren SAP Softwareplattform, die ohne jegliche Subsysteme arbeitet.

Die Anbindung des SAP Logistics Execution Systems (SAP LES) in Verbindung mit dem Task and Resource Management (SAP TRM) erfolgt direkt bis zur unterlagerten Steuerungsebene (SPS).
 

Weltweit vertrauen Backbetriebe und Konditoren auf die mehr als 400 verschiedenen Produkte und das technische Know-how von backaldrin mit Sitz im oberösterreichischen Asten. Als ein internationaler, führender Hersteller von Backmitteln, Aromen, Füllen, Gewürzen und Bio-Produkten ist backaldrin in mehr als einen Dutzend Ländern mit eigenen Gesellschaften und mit Vertriebspartnern in über 80 Ländern der Erde präsent.

Die von backaldrin erzeugten Rohstoffe werden individuell nach Vorgaben hergestellt. Die auch international bekanntesten Produkte des 1964 gegründeten Betriebs sind der „Kornspitz“ oder „PURPUR“. Die Philosophie von backaldrin bilden einerseits Werte wie Tradition, Qualität und Kundennähe, andererseits Innovationsfreude. Das Sortiment wird kontinuierlich marktgerecht ausgebaut.

IGZ Referenzen: backaldrin HRL

Bereits vor dem Bau des neuen Hochregallagers nutzte backaldrin das in SAP 4.7 integrierte SAP Warehouse Management (SAP WM). Es sind alle Lagerbewegungen auf Lagerplatzebene als Basis für die Chargenrückverfolgbarkeit abgebildet.

Um die IT-Anwendungen und das System auch für das vollautomatische Palettenlager einfach zu erhalten, wurde daher die Integration der Materialflusssteuerung in die bestehende IT-Landschaft geprüft. Da diese mit dem im SAP Logistics Execution (SAP LES) integrierten SAP WM-Funktionen und SAP Task and Resource Management (SAP TRM) abgebildet werden kann, wurde dieser Weg gewählt. Und der überzeugte: Alle Lagerabläufe im neuen Paletten-Hochregallager, das sowohl der Produktionsver- / -entsorgung als auch der Bevorratung von Fertigwaren auf Vollpaletten dient, können mit SAP LES / TRM vollständig gesteuert werden. Dabei kommuniziert SAP TRM direkt mit der unterlagerten Ebene der speicherprogrammierbaren Steuerungen, ohne dass ein externer Materialflussrechner notwendig ist.

Für backaldrin ergeben sich damit die Vorteile einer stringenten und schlanken IT-Architektur, wie etwa die Minimierung von Schnittstellen und damit einhergehende Kostenvorteile, die hohe Transparenz der Logistikprozesse und die Möglichkeit, diese durch eigenes SAP Know-how flexibel auszurichten.

SAP WM (SAP Warehouse Management): LAGERVERWALTUNG

  • Parametrierbare Ein- / Auslagerstrategien
  • Autom. Produktionsver- und -entsorgung (Fördertechnik)
  • Paletten-Paarbildung für doppeltiefe Einlagerungen
  • Kommissionierung und Verladung mit SAP Datenfunk


SAP TRM (SAP Task and Resource Management): MATERIALFLUSS

  • Abarbeitung TRM-relevanter SAP Transportaufträge
  • SAP RBG- und FT-Steuerung (direkte SAP-SPS Kopplung)
  • Fahrkurvensteuerung über Kennzeichen (sanfte oder performante Fahrt)
  • Anbindung autom. Wickler / Labler
  • Reorganisationsfunktionen


SAP LES / TRM (SAP Logistics Execution System / SAP Task and Resource Management): SEQUENZIERUNG

  • WA-Sequenzierung für LKW-Beladung (Versandbereitstellung)
  • Sequenzgruppenbildung in SAP WM, Sequenzeinhaltung
  • Automatische Vorgabe einer Sequenzgruppe über I-Punkt
  • Planung der Versandbahnen zu Tour erfolgt über SAP Cockpit
  • SAP R/3 4.7 mit integriertem SAP Warehouse Management sowie SAP LES / TRM
  • SAP LES / TRM in der integrierten SAP ERP Umgebung (d. h. kein separates, dezentrales SAP LES)
  • Direkte SAP-Datenfunkanbindung mit SAP Console
  • Erweiterung bereits vorhandener SAP WM Strategien (z. B. für Ein- / Auslagerungen)
  • Realtime-Übergabe von Fahrbefehlen aus SAP TRM an die unterlagerte Steuerungsebene
  • Sicherstellen des Hochlaufs durch SAP TRM Test-Simulationstool (SPS-Simulation)
IGZ Referenzen: backaldrin Paletten-HRL
  • Verzicht auf eine separate Materialflussebene und damit Minimierung der Systemschnittstellen
  • Homogenisierung der Prozesse durch Nutzung einer durchgängigen SAP IT-Plattform
  • Aufbau von eigenem SAP LES / TRM-Know-how und damit Flexibilität in Bezug auf die Prozessausrichtung
  • Reduzierung des Aufwands für Wartung, Service und Troubleshooting der Lagerlogistik-IT
  • Unabhängigkeit von externen Anbietern durch Nutzung der transparenten Lösung SAP LES / TRM
  • Investitionsschutz durch Einsatz einer releasefähigen und zukunftssicheren SAP Standardsoftware-Plattform
  • Anlagentechnik inklusive SPS realisiert durch SSI-Schäfer
  • HRL als Rasterlager realisiert (4 Euro-Pal. bzw. 3 Industrie-Pal. pro Raster belegbar)
  • Pro Regalgasse 1 Regal doppelt und 1 Regal einfachtief
  • SIEMENS S7 Steuerungen

„Für uns ist die Durchgängigkeit der SAP IT-Prozesse ein wichtiges Kriterium für alle Geschäftsprozesse, insbesondere im Hinblick auf die im Lebensmittelbereich geforderte Rückverfolgbarkeit. Mit IGZ hatten wir einen verlässlichen Partner, der sich sowohl den Herausforderungen der SAP Prozessintegration stellte, als auch unseren Anforderungen an die Materialflusssteuerung.“

Stefan Hutter | Geschäftsführer Technik
backaldrin Österreich GmbH

Key Facts

STANDORT

  • Asten (Österreich)


AUTOM. PALETTEN-HRL UND FT

  • 2.400 aktive Artikel
  • 11.600 Paletten-Stellplätze
  • davon 7.600 Plätze doppelttief
  • 4 Gassen, 4 autom. RBGs
  • SIEMENS S7 Steuerung
  • 15 Versandbahnen für LKW-Verladung (3 Bahnen je Tor)
  • Anlage ausgelegt für 3-Schicht-Betrieb


EWM MEILENSTEINE

  • Beginn Feinkonzeption: Mai 2007
  • Abschluss Implementierung: November 2007
  • Go-Live: April 2008

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