Neues Kapitel einer Erfolgsgeschichte

IGZ Automation Erbendorf
von links nach rechts: die IGZ-Geschäftsführer Johann Zrenner und Wolfgang Gropengießer, der Geschäftsführer des Generalunternehmers Riedl Holzbau und Architekt sowie Christian Mattes (Geschäftsführer IGZ Automation).

Der Erweiterungsbau am Betriebsgebäude der Firma IGZ Automation GmbH im Gewerbegebiet steht. Damit hat das Unternehmen seine Büro- und Fertigungsflächen nahezu verdoppelt. Durch die Maßnahme entstanden 50 zusätzliche Arbeitsplätze. Am Freitag fand die offizielle Einweihungsfeier statt.

Innerhalb eines halben Jahres konnte das ehrgeizige Projekt fertiggestellt werden. Dem Betrieb steht somit nun eine zusätzliche Nutzfläche von 450 Quadratmetern für Büros sowie 250 Quadratmetern für die Fertigung zur Verfügung. Die neuen Büros sind top ausgestattet: Die Arbeitsplätze verfügen über elektrisch höhenverstellbare Schreibtische, zudem hat man Wert auf modernste Büroinfrastruktur gelegt — etwa mit einem rund sieben Kilometer langen Netzwerk, Elektroverkabelung sowie PC-basierter Telefonie. Klimatisiert werden die Räume mit einer gasbetriebenen Heiztherme.

Erweiterung möglich

Das Unternehmen hat überdies die Option, die Bürofläche bei Bedarf um ein weiteres Geschoss aufzustocken. Auch eine künftige Erweiterung des Gebäudes, das in hoch wärmegedämmter Holzrahmenbauweise entstand, wurde berücksichtigt.

Die im Jahr 1994 gegründete Firma Walberer Steuerungstechnik GmbH siedelte sich vor vier Jahren im Gewerbegebiet an. Im gleichen Jahr hat sich die „IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informations-systeme mbH" aus Falkenberg mehrheitlich an der Firma beteiligt. Zwischenzeitlich ist der Standort Erbendorf als "IGZ Automation GmbH" im Unternehmen integriert.

Kapazitäten zu knapp

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung und der neuen Arbeitsplätze reichten die Kapazitäten des Gebäudes nicht mehr aus. Aus diesem Grund entschloss sich die Unternehmensleitung zu der Erweiterung. Im Juli erfolgte der Spatenstich für diese Maßnahme, im Januar 2015 konnten die Mitarbeiter das Gebäude beziehen.

Hochmoderner Meilenstein

„Ich bin stolz, eine Firma im Landkreis zu haben, die sich ausweitet und zum dritten Mal zu den ausgezeichneten Unternehmen in Bayerns 'Best 50' zählt." Mit diesen Worten gratulierte Landrat Wolfgang Lippert bei der Einweihung der Betriebserweiterung der Firma IGZ Automation im Gewerbegebiet.

Über das Investitionsvolumen wurden in der Feierstunde am Freitagachmittag keine Angaben gemacht. Beim Spatenstich im Sommer vergangenen Jahres war von über einer Million Euro die Rede.
Geschäftsführer Johann Zrenner vom Mutterunternehmen IGZ Logistik + IT aus Falkenberg begrüßte neben den zahlreichen Mitarbeitern Vertreter der ausführenden Baufirmen sowie zahlreiche Geschäftsfreunde. „Diese Erweiterung ist ein Meilenstein in der Geschichte der IGZ", stellte Zrenner fest.

Sieben Kilometer Kabel

Nach den ersten Planungen folgte im Juli vergangenen Jahres der Spatenstich. Innerhalb eines halben Jahres entstanden die Erweiterungsbauten. „Es wurden zusätzliche Nutzflächen von 450 Quadratmeter für Büros und 250 Quadratmeter für die Fertigung geschaffen." Zrenner wies darauf hin, dass unter anderem in den Büroräumen modernste Infrastruktur entstand." Rund sieben Kilometer Netzwerk- und Elektroverkabelungen sowie PC-basierende Telefonie wurden verbaut. Insgesamt werden mit der Erweiterung am Standort Erbendorf 50 neue Arbeitsplätze geschaffen.

„Bei den Planungen wurden eventuelle Erweiterungsmöglichkeiten mit berücksichtigt", so Zrenner. Unter anderem könne das Bürogebäude noch aufgestockt werden. Einen Dank sprach er den bauausführenden Firmen, allen voran dem Generalunternehmer Riedl Holzbau aus Waldthurn aus. Lob gebühre Bürgermeister Donko, der sich bei allen Grundstücksfragen ins Zeug gelegt habe. „Bei der IGZ überlässt man nichts dem Zufall, alles ist perfekt", stellte Landrat Lippert sowohl in Sachen Erweiterung, als auch bei der Ausstattung des Festzelts fest. Die Firma trage den Namen des Landkreises in die Welt hinaus. „Die IGZ hat die Nase vorn, wenn es darum geht, Software und Handwerk aus einer Hand zu bieten."

Kirchlicher Segen

Pfarrer Martin Besold und sein evangelischer Amtsbruder Hartmut Klausfelder aus Neustadt segneten das Bauwerk. Bürgermeister Donko blickte auf die Geschichte des Industriegebiets „Schleifmühl" zurück und stellte fest, dass sich seit seiner Entstehung rund 60 Betriebe mit etwa 500 Arbeitsplätzen angesiedelt haben. Die Erweiterung der Betriebsgebäude IGZ-Automation bezeichnete der Bürgermeister als ein „Leuchtturmprojekt für die Stadt." Dies sei aufgrund der guten Infrastruktur und gut ausgebildeten Mitarbeiter möglich gewesen. Das Gebäude selbst bezeichnete er „optisch als Hingucker."

„So macht das Bauen Spaß", resümierte Geschäftsführer Christian Mattes. Einen besonderen Dank sprach er allen Mitarbeitern aus, die sich eingebracht haben, allen voran der frühere Geschäftsführer Helmut Prucker. „Mit der Investition haben wir gezeigt, dass der Standort der richtige ist." Die Einweihungsfeier wurde musikalisch von der Stadtkapelle Erbendorf umrahmt.

(erschienen am 22. Juni 2015; Der Neue Tag, Lokalausgabe Tirschenreuth)


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