Mega-Trend „Industrie 4.0“ - IGZ beim 13. PartnerCircle der OTH Amberg-Weiden offiziell aufgenommen

Zu Beginn zeigte eine Führung durch das SIEMENS Gerätewerk beeindruckend, wie weit die Umsetzung von Industrie 4.0 erfolgt ist. Darauf führte der Vortrag des Ehrengastes Dipl.-Ing. (FH) Johann Hofmann von der Maschinenfabrik Reinhausen ein Stück zurück in die Vergangenheit. Seine Rede startet mit den Lochstreifen und endet mit der Cloud. Beim Blick zurück fiel auch das Schlagwort Computer Integrated Manufacturing (CIM), das bereits vor 30 Jahren durch die Industrie ging – ein erster Ansatz für die Fabrik der Zukunft.

CIM hat sich nicht durchgesetzt, aber Hofmann arbeitet an der Idee weiter. In 20-jähriger Detailarbeit entwickelte der Ingenieur eine revolutionäre und industrieerprobte Lösung: das Assistenzsystem „ValueFactoring“, das den Daten- und Informationsfluss papierlos und systematisch steuert. Die digitale Fabrik war das Thema von Dipl.-Ing. Philipp Bierschneider. Als Chef des „SIEMENS Digitalisierungs-Innovationsteams“ hat er vor knapp zehn Jahren die Aufgabe übernommen, das Gerätewerk Amberg zur digitalen Fabrik auszubauen. Abgerundet wurden die beiden Vorträge durch einen Überblick über die F&E-Aktivitäten der OTH Amberg-Weiden im Bereich Industrie 4.0 von Prof. Dr. Hans-Peter Schmidt.

Neben den Vorträgen gehört auch die Tradition zum PartnerCircle, dass einem neuen Partner die offizielle Urkunde übergeben wird. Neu aufgenommen wurde in diesem Jahr die IGZ Ingenieurgesellschaft für logistische Informationssysteme aus Falkenberg/Opf. Die beiden Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, Dipl.-Ing. Wolfgang Gropengießer und Dipl.-Ing. (FH) Johann Zrenner, nahmen die Urkunde von Prof. Dr. Wolfram von Rhein, dem Initiator des PartnerCircles, entgegen und stellten sich und ihr Unternehmen in einer kurzen Präsentation den anwesenden Partnern vor.
 


Zurück zur Übersicht