Geberit erweitert Logistikzentrum

Die Schweizer Geberit International AG, Jona, erweitert ihre Logistikkapazität im süddeutschen Pfullendorf. Die Lagerbereiche sowie Kommissionier- und Versandflächen reichen laut dem Sanitärtechnikhersteller nicht mehr aus. Mit dem Ausbau wolle das Unternehmen Platz für zukünftiges Wachstum schaffen und gleichzeitig innovative Technologien einführen sowie die Prozesse weiter optimieren.

Dazu werde Geberit rund 40 Millionen Euro investieren. Im Zentrum des Bauvorhabens stünden die Erweiterung und Optimierung der Langgutlagerung, der Kapazitätsausbau um weitere 18.400 vollautomatische Palettenlagerplätze sowie die vollautomatische Lagerung von 51.500 Kleinbehältern. Des Weiteren sind 15 zusätzliche Verladetore und eine neue Prozessfläche von rund 15.000 Quadratmetern geplant, teilt der Hersteller mit.

Im Frühjahr 2015 soll mit dem Bau begonnen werden. Die Fertigstellung sei für Anfang 2017 geplant, sodass die Erweiterungsbauten den Betrieb in 2017 aufnehmen können. Aus dem Logistikzentrum in Pfullendorf beliefert Geberit Kunden in mehr als 100 Ländern. In die Logistikimmobilie in der Nähe des Bodensees hatte der Sanitärtechnikhersteller bereits ab 2008 rund 27 Millionen Euro investiert, um es in eineinhalb Jahren in ein zentrales Distributionszentrum für die Europa-Logistik zu verwandeln.


Geberit Pfullendorf
Hier am Standort Pfullendorf baut Geberit seine Logistikkapazitäten aus. (Foto: Geberit)
Quelle: LOGISTIK HEUTE

Geberit beauftragte IGZ bereits im Herbst 2014 mit der Konzeption und Migration des bereits 2006 von IGZ installierten SAP LES/TRM (Logistics Executions System/Transport Resource System) auf die wesentlich leistungsfähigere SAP EWM/MFS-Plattform (Extended Warehouse Management/Material Flow System) für das Logistikzentrum in Pfullendorf.

Im ersten Schritt erfolgt bis Anfang 2016 die Implementierung und Inbetriebnahme von SAP EWM/MFS (Extended Warehouse Management/Material Flow System) für die bestehenden Lagerlogistikprozesse im Logistikzentrum, so dass im zweiten Schritt bis Anfang 2017 die notwendigen Erweiterungen bereits auf der zukunftsweisenden SAP EWM/MFS-Plattform (Extended Warehouse Management/Material Flow System) realisiert werden können.


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