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SAP Branchenlösungen



25.11.2009, FALKENBERG / SAP Branchenlösungen


SAP Branchenlösungen bedienen spezielle Anforderungen in der Logistik

Die Zeiten ändern sich: Produktionsunternehmen handeln, Handelsunternehmen produzieren, Automobilzulieferer liefern nicht ausschließlich an die Automobilhersteller, die Konsumgüterindustrie lässt fertigen, etc.

Eine renommierte Unternehmensberatung bringt es auf den Punkt: „Es ist nicht mehr wichtig, in welcher Branche Sie sich einordnen, sondern wie Sie Ihre Wertschöpfungskette definieren.“

Mittlerweile bietet SAP für nahezu jede Branche passgenaue ERP und SCM-Zusatzfunktionen an, spezialisierte SAP-Partner reichern zudem das maßgeschneiderte Lösungsangebot mit entsprechenden Branchen-AddOns an. Beispiele:
  • Textilindustrie (SAP AFS)
  • Lebensmittelindustrie mit Gewichtsware („Catch-Weight“)

SAP-Branchenlösung „AFS“ (Apparel & Footwear Solution)

Die Besonderheit der Textilindustrie besteht unter anderem darin, dass in der Produktion spezielle „Nählinien“ und Ressourcen zu beachten sind, auf denen Aufträge merkmalbasiert einzuplanen sind und die in ihren Parametern permanent verändert werden. Materialbedarfs- und Bestandslisten werden somit in SAP mit Merkmalskombinationen und Kategorien versehen.
Anschließend müssen diese Bestandsmerkmale (Farbe, Größe, Kategorie, Stoffart, Qualität) auch in der logistischen Kette ausgewertet, aktualisiert und vererbt werden können. In der Regel werden diese Merkmale in der SAP Charge mitgeführt.

Handling von Gewichtsware (z.B. Fleisch- oder Milchindustrie)

Insbesondere im Bezug auf MHD in Kombination mit unegalisierten Produkten (Gewichtsware mit unterschiedlichen Gewichten) bringt spezielle Anforderungen an Ein- und Auslagerungsstrategien mit sich, um Lagerkapazitäten zu optimieren.
Frischfleisch oder Käse sind Waren, deren Nettogewicht nicht ohne weiteres messbar ist oder sich während der Lagerung ändern kann. Diese Waren bezeichnet man als Erzeugnisse mit Gewichtsware oder „Catch-Weight“ Artikel. Die Herausforderung an die Logistik: Während sich Bewertung, Anfragen, Bestellannahme, Kalkulation, Preisfindung oder Fakturierung auf das effektive, aber veränderliche Warengewicht beziehen, arbeitet die Logistik mit Standardeinheiten wie Stück, Packung oder Kiste. Daher müssen sowohl die SAP-Funktionen für Disposition und Planung (z.B. ERP oder APO) als auch die operativen SAP Logistikfunktionen (z.B. das SAP EWM) auf variable Gewichte justiert werden können.

 



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